Die Frage, die mich von Anfang an in meiner Arbeit als Seelsorger am meisten bewegte, lautete: Was kann ich tun, um glaubensferne Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen und sie zu ihm hinzubegleiten?
Meine Antwort präsentiere ich in dem Buch „Zuhören und verstehen“. Es ist vor allem für Christen gedacht, die in ihrem Lebensumfeld mit Menschen zu tun haben, die dem Glauben an Jesus fernstehen und gleichzeitig bei ihnen Rat und seelsorgerische Hilfe suchen.
Doch wie geht das? Wie kann ich als Christ Menschen, die dem Glauben fernstehen, seelsorgerisch begleiten?
Im Kern besteht das Konzept aus fünf Schritten bzw. Aspekten:
1. Hören 2. Begleiten 3. Verstehen 4. Strukturieren und 5. Jesus bekennen.
Jeder der fünf Schritte baut auf dem vorhergehenden Schritt auf.

Das Ende der Rastlosigkeit
Ruhe. Radikal. Jetzt. Rastlosigkeit ist der größte Feind für unser geistliches Leben. Das sagt Dallas Willard. Und John Mark Comer merkt selbstkritisch: »Ja, trifft auf mich zu.« Woran du Rastlosigkeit erkennst? An chronischem Zeitmangel. An Gedankenkarussells, wenn du eigentlich ausruhen willst. An dem penetranten Gefühl von leeren Tanks – emotional, geistlich, körperlich – trotz Inputüberfluss.

